Ursachenforschung als erste Maßnahme zur Abwehr von Mauerwerksfeuchte

Feuchtes Mauerwerk kann unterschiedlichste Ursachen haben. Die wichtigsten davon sind:

Kondensfeuchte
Feuchtwarme Raumluft trifft auf eine kalte Außenwand, kühlt sich ab und die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert. Sie schlägt sich an der Wand als Kondensfeuchte nieder.

Hang- und Druckfeuchte
Liegt ein Gebäude am Hang, kann sich auf der Hangseite Wasser aufstauen. Bei beschädigter Bausubstanz dringt Wasser in die Mauer ein und wandert durch das Kapillarsystem (haarfeine Risse im Innern des Mauerwerks) nach oben.

Niederschlagsfeuchte
Sie entsteht durch Regen, Schlagregen und Spritzwasser, das bei starkem Regen an der Wand hochspritzt. An Stellen, wo der Putz fehlt oder beschädigt ist, dringt Wasser ein und schädigt das Mauerwerk.

Aus dem Erdreich aufsteigende Feuchte
Eine häufige Ursache von Mauerfeuchte: Feuchtigkeit aus dem Erdreich wird bei fehlenden oder beschädigten Feuchtesperren (horizontal und vertikal) vom Mauerwerk geradezu aufgesogen (Schwammeffekt) und dringt in den Kapillaren bis zu neun Meter (!) nach oben.

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