»Feindliche Übernahme«:
Wenn Feuchte den Wert Ihrer Immobilie bedroht

Modergeruch, dunkle Stellen am Mauerwerk, Schimmel in den Ecken und Salzausblühungen, die den Putz von den Wänden sprengen: Die Schäden, die Feuchte dem Mauerwerk zufügt, können den Wert auch Ihrer Immobilie empfindlich mindern. „Feuchtekranke" Häuser bergen viele Risiken sowohl für den Geldbeutel der Besitzer als auch für die Gesundheit der Bewohner. Massive Einbußen, die bis hin zum völligen Verlust der Rentabilität reichen können, drohen.
„Feuchtekranke" Bauten: Probleme und Gefahren
Gefährdung von Gesundheit und Wohlbefinden
Wie jedermann weiß, können feuchte Wände die Ursache für die Bildung von Schimmelpilzen sein. Vor allem die quasi unsichtbaren, in der Luft schwebenden und sich überall absetzenden Schimmelsporen stellen eine ernste Gefahr für die Gesundheit dar. Auch Wohlbefinden und Lebensqualität sind deutlich beeinträchtigt, was nicht verwundert, denn feuchte, modrige und von Schimmel befallene Wohnungen und Keller sind nicht nur optisch unästhetisch, sondern darüber hinaus auch unbehaglich und drücken aufs Gemüt.
Unter anderem diese Krankheitsbilder können durch Schimmel in Wohnungen hervorgerufen werden:
- Asthma, Lungenentzündung, Nervenschäden, Gelenkerkrankungen (Gicht, Rheuma, Arthrose)
- Unwohlsein, Migräne, chronische Leiden; Kältegefühl; besonders Kinder fühlen sich dauerhaft krank
- Allergien, Vergiftungserscheinungenund sonstige schwere Schäden
Zerstörung der Bausubstanz, Gefährdung von Lagergut und Inventar
Wie bereits erwähnt, vermag Feuchtigkeit das Mauerwerk eines Gebäudes schwer zu schädigen. Gerade im Bereich der Altbauten zeugen Mauerfraß, Farbabblätterungen, von den Wänden gesprengter Putz, Salzausblühungen sowie Steinzersetzung (insbesondere bei Natursteinbauten) von der zerstörerischen Wirkung des Wassers.
Es liegt auf der Hand, dass auch das in den betroffenen Gebäuden lagernde Gut in Mitleidenschaft gezogen wird. Verdorbene Lebensmittel, verschimmeltes Schriftgut wie Bücher, Akten, Pläne und Dokumente, verrostete Maschinen und Geräte, muffige Kleidung und durch Feuchtigkeit verzogene und mit Schimmel behaftete Möbel aus Holz sind nur einige Beispiele hierfür.
Energieverschwendung als Folge feuchter Bausubstanz
Nicht selten sind feuchte Mauern verantwortlich für zum Teil empfindlich hohe Heizkosten. Bereits eine Schadensfeuchte von 4 % lässt die Heizkosten deutlich ansteigen, da der Dämmwert um etwa die Hälfte herabgesetzt wird. Nur 1 % Feuchtigkeit verschlechtert den Dämmwert so sehr, dass auf den Jahresdurchschnitt circa 10 Liter Heizöl mehr pro Quadratmeter Außenwandfläche aufgewendet werden müssen.

